Olivenernte
Jetzt ist es wieder soweit: Die Aufregung über den Bagger hat sich etwas gelegt und nun können wir bei strahlendem Sonnenschein Oliven abstreifen.
Die Mühlen sind schon seit einer Woche offen und heute abend waren wir das erste Mal zum Bruschetta esssen bei Virgini und Federico.
Ich sag euch: was leckereres jibbet nüscht! Sogar die Kinder fahren voll drauf ab. Dieser frisch-pflanzige Geschmack ... Den hat allerdings wirklich nur das frisch gepresste Öl.
Man muss sich hier von allen Nachbarn herum einladen lassen, jeweils an dem Tag, an dem deren Öl aus der Presse kommt. Das ist hier so Sitte. Also sehr gesellig.
Übermorgen kommt unser Öl aus der Presse und die Nachbarn zu uns. Dann knistern die Holzscheite im Kamin, der Rotwein vom Rugero (auch ein Nachbar) glänzt im Feuerschein und die Brotscheiben werden über den glühenden Kohlen geröstet. Eine Knoblauchzehe (aus dem Garten) zerreibt sich fast von selbst und nach einer Prise Salz ergießt sich cremig grün das frische Öl auf das Brot. Poah! So gut!
Allerdings wird das Olivenöl schon nach einigen Tagen flüssiger und milder und trägt nicht mehr sooo offensichtlich die vergangenen italienischen Sommertage in sich, wie gleich nach der Pressung.
Wir haben dieses Jahr extrem wenig Oliven in den Bäumen hängen. Höchstens 100 Kilo. das ergibt bei einem Ertrag von ca. 12% ... Na, kann sich jeder selbst ausrechnen, wie es diese Jahr um uns bestellt sein wird. Wir sind allerdings nicht die einzigen, die sich beklagen über eine schlechte Ernte. Die drei Tage unter 10 grad letzten Winter haben die Blütenanlagen der Bäume beschädigt. Besonders die Sorte Lecino ist schwer betroffen.
Fazit: Umbrisches Olivenöl wird dieses Jahr erstens teurer als sonst, und zweitens schärfer, den es sind hauptsächlich Frantoio Oliven drin.
Soviel für diejenigen die es interessiert.
Liebe Grüße!
Die Mühlen sind schon seit einer Woche offen und heute abend waren wir das erste Mal zum Bruschetta esssen bei Virgini und Federico.
Ich sag euch: was leckereres jibbet nüscht! Sogar die Kinder fahren voll drauf ab. Dieser frisch-pflanzige Geschmack ... Den hat allerdings wirklich nur das frisch gepresste Öl.
Man muss sich hier von allen Nachbarn herum einladen lassen, jeweils an dem Tag, an dem deren Öl aus der Presse kommt. Das ist hier so Sitte. Also sehr gesellig.
Übermorgen kommt unser Öl aus der Presse und die Nachbarn zu uns. Dann knistern die Holzscheite im Kamin, der Rotwein vom Rugero (auch ein Nachbar) glänzt im Feuerschein und die Brotscheiben werden über den glühenden Kohlen geröstet. Eine Knoblauchzehe (aus dem Garten) zerreibt sich fast von selbst und nach einer Prise Salz ergießt sich cremig grün das frische Öl auf das Brot. Poah! So gut!
Allerdings wird das Olivenöl schon nach einigen Tagen flüssiger und milder und trägt nicht mehr sooo offensichtlich die vergangenen italienischen Sommertage in sich, wie gleich nach der Pressung.
Wir haben dieses Jahr extrem wenig Oliven in den Bäumen hängen. Höchstens 100 Kilo. das ergibt bei einem Ertrag von ca. 12% ... Na, kann sich jeder selbst ausrechnen, wie es diese Jahr um uns bestellt sein wird. Wir sind allerdings nicht die einzigen, die sich beklagen über eine schlechte Ernte. Die drei Tage unter 10 grad letzten Winter haben die Blütenanlagen der Bäume beschädigt. Besonders die Sorte Lecino ist schwer betroffen.
Fazit: Umbrisches Olivenöl wird dieses Jahr erstens teurer als sonst, und zweitens schärfer, den es sind hauptsächlich Frantoio Oliven drin.
Soviel für diejenigen die es interessiert.
Liebe Grüße!

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